Politik

Der im Jahr 2011 von der NÖ Landesregierung beschlossene Energiefahrplan 2030 beinhaltet das Bekenntnis zur Nutzung von Windenergie auch in Wäldern.

Im Rahmen eine Grundlagenstudie wurden 26 Flächen im Waldviertel festgelegt, in denen nach genaueren Untersuchungen und positiver Beurteilung der Bau von WKA möglich wäre. Nach einer weiteren Überprüfung wurden 2014 vier Flächen davon gestrichen.

Damit sollte die Zielerreichung, der Bau von 950 Windkraftanlagen bzw. die Erzeugung von 7.000 GW/h Strom, abgesichert werden.

Da die technische Entwicklung zu immer leistungsstärkeren WKA führte, ist weder die Anzahl noch der Bau in Wäldern mehr erforderlich, um die politisch gewünschten Ziele zu erreichen.
Die bisherigen Versuche, Windkraftprojekte im Waldviertel durchzusetzen, scheiterten aus ornithologischen oder landschaftlichen Gründen sowie auf Grund der Ablehnung durch die Bevölkerung.
Einige Gemeinden haben Gestattungsverträge mit Aktiengesellschaften abgeschlossen, die sie in ihrer freien Entscheidung beeinträchtigen könnte.

Kritische Stimmen seitens der Gemeinden den Großprojekten gegenüber gibt es selten. Die Berichterstattung auf Gemeindeebene erfolgt vorrangig für Windkraft.
Ein wesentliches Argument bei einigen Bürgermeistern ist der vermeintliche Geldsegen. Dass es sich dabei um einen Ausverkauf der Landschaft mit oft schwerwiegenden ökologischen, touristischen und wirtschaftlichen Folgen handelt, wird kaum beachtet.

Der von der IG Waldviertel immer wieder eingeforderte Beitrag des Waldviertels zur „Energiewende“ liegt im Biomasse- und Photovoltaikbereich sowie in der Nutzung des Einspar- und Effizienzpotentiales.

EAV: Trick mit der Politik
Musikvideo (youtube)